Heute am 23.10.2025 ist die bundesweite Premiere des neuen Films von Agnieszka Holland „Franz K.“, über den wir hier schon berichtet haben.
Natürlich gibt es auch schon Pressestimmen hierzu. So urteilt die taz bzw. die Autorin Arabella Wintermayr, über den Film enttäuscht als „verstaubtes Kostümstück“ und „schale Polemik„. Ein durch und durch subjektive Sicht, die ich so nicht nachvollziehen kann. Die Süddeutsche Zeitung kommt zu einem ganz anderen Ergebnis: „der erste richtig gute Film über Kafka“ und „Er leidet, er schreibt, er lacht: Agnieszka Holland zeigt in „Franz K.“, dass sie den Schriftsteller offenbar wirklich verstanden hat.“ SWR Kultur hingegen sieht keinen Grund für diesen Film: „Nein – man versteht wirklich nicht, was die polnische Regisseurin Agnieszka Holland geritten hat, um diesen Film zu machen, der offenbar auch zu spät fertig wurde fürs Kafka-Jubiläumsjahr 2024, und darum das Pech hat, der vierte Film zu sein, nach zwei besseren und der herausragenden sechsteiligen Serie des Österreichers David Schalko.“
Ein Film, der polarisiert und über den kontrovers diskutiert wird – dann hat er ja schon ein Ziel erreicht. Jeder möge sich ein eigenes Bild machen, denn in der Tat ist es nicht einfach ein Urteil über den Film zu fällen und dies hier mitzuteilen. Eines ist in jedem Fall klar: der Film ist nur für Kafkakenner etwas, denn ohne biographisches Hintergrundwissen erschließt sich dem Zuschauer dieser Film überhaupt nicht.