Kafka in falschen Händen

Im vollbesetzten und ausverkauften Orangerie-Theater im Kölner Volksgarten gastierte am 21. und 23. November 2025 das nö theater mit ihrer Inszenierung des Projektes „Kafka in falschen Händen„. In etwa neunzig durchweg fesselnden Minuten rekapituliert der Schauspieler Janosch Roloff in seiner Rolle als Max Brod seine Zeit und seine nicht immer leichte Freundschaft mit Franz Kafka und ebenso die literaturgeschichtliche Bedeutung seiner Weigerung, die Werke seines Freundes zu vernichten. Daneben schlüpft Janosch Roloff immer wieder in die Rolle eines auktorialen Erzählers, der zu Beginn über die Schwierigkeiten dieser szenischen Inszenierung spricht und zwischendurch auch den Kafkakult und manche Auswüchse im Kafkajahr 2024 aufs Korn nimmt.

Aus der Projektbeschreibung:

„Der Mythos Franz Kafka ist auch die Geschichte einer tiefen, unerschütterlichen Freundschaft. Kafka und Brod – zwei Seelenverwandte, die Trost und tiefste Erfüllung im Austausch der Worte fanden. Ein Dialog der Gedanken, der Ängste, der Hoffnungen, der beider Leben prägte. […] Dieser Abend stellt die Frage was wir den Worten eines anderen Menschen schuldig sind. Und was wir der Wahrheit schuldig sind. Ob Verrat oder Befreiung – vielleicht liegt die Antwort zwischen diesen Polen, in einer Wahrheit, die Kafka selbst zu hinterfragen suchte.

Die Inszenierung mit Einbinden des Publikums, die Licht und Toneffekte – hier auch der „Trick“ Zitate und Lesungen aus Kafkas Texten als Musik zu interpretieren – die imaginären Dialoge, rundum alles ist grandios gelungen. Für die gelungene Inszenierung sorgt ganz besonders die Tatsache, dass sich das nö theater an die Fakten hält und nicht spekuliert. Dieser Theater-Abend war unterhaltsam, lehrreich, kurzweilig und macht nachdenklich und erinnert damit auch ein wenig an Kafkas Faustschlag auf den Schädel.

Das nö theater plant, das Ein-Personen-Stück im März 2026 in Bonn aufzuführen. Sobald die Termine vorliegen, werde ich sie hier veröffentlichen.


Bruno Schulz – der polnische Kafka

Bruno Schulz, ein heute in Deutschland leider eher vergessener Autor, wurde am 19. November 1942 im Ghetto von Drohobycz, Galizien (heute in der Ukraine gelegen) auf offener Straße von einem SS-Schergen erschossen. Geboren wurde er am 12. Juli 1892 ebenfalls in Drohobycz, was damals zu Österreich-Ungarn gehörte, als Kind der Juden Jakub und Henriette Schulz. Aufgrund vieler Schicksalsschläge konnte Bruno Schulz keine Ausbildung und kein Studium abschließen, bildete sich autodidaktisch jedoch zum Grafiker, Literaturkritiker und Schriftsteller und gehört heute noch zu den bekanntesten und wichtigen Autoren der polnischen Literatur. Im Hanser-Verlag sind seine Erzählungen in den Sammelbänden „Die Zimtläden“ und „Das Sanatorium zur Sanduhr“ heute noch erhältlich und zur Lektüre – gerade auch für begeisterte Kafka-Leser – unbedingt zu empfehlen.

Doch was verbindet Bruno Schulz nun mit Franz Kafka. Da ist zum einen der biographische Hintergrund: Bruno Schulz war Jude, lebte in Österreich-Ungarn, war als Schriftsteller Autodidakt, litt zeitlebens unter einem schlechten Gesundheitszustand und hat seinen Geburtsort nur selten verlassen. Außerdem ist da aber die schriftstellerische Parallele, denn in seinen ganz individuellen Texten, er hat nur wenige Werke veröffentlicht und hinterlassen, mühen sich seit Jahrzehnten die verschiedensten Deutungsschulen ab. Der überwiegende Teil seiner Geschichten spielen in einer rätselhaften, schwer durchdringbaren Welt. Die Vaterfigur ist immer wiederkehrendes Motiv, manches wirkt surreal, jüdischer Mythos dringt immer wieder durch – all dies erinnert an Kafka. Bruno Schulz kannte die Texte von Franz Kafka, da Bruno Schulz durch seine mütterliche Seite die deutsche Sprache beherrschte, doch er kopiert oder imitiert Kafka keineswegs, sondern schafft eine ganz eigene literarische Welt.

Auf YouTube findet man eine interessante Dokumentation zu Leben und Werk von Bruno Schulz.

Mit dem heutigen Jahrestag seiner Ermordung erinnert unser Blog heute an den „polnischen Kafka“ Bruno Schulz. Das Beitragsbild ist ein Selbstportrait um 1922.


Regine Mirsky-Tauber, die vergessene Lyrikerin

Am 19. November 1915 notiert Franz Kafka in sein Tagebuch:

„Bei Frau Mirsky-Tauber. Wehrlosigkeit gegenüber allem. Boshafte Besprechung bei Max. Ekel darüber am nächsten Morgen.“

(Franz Kafka: Tagebücher, Frankfurt/Main 2002, S. 774)

Wer ist Frau Mirsky-Tauber und warum folgt eine boshafte Besprechung bei Max, die wiederum offensichtlich Scham hervorruft?

Die am 16. Juli 1865 in Ungarn geborene und aufgewachsene deutschsprachige und jüdische Lyrikerin, Schriftstellerin und Journalistin ist heute unbekannt. Es gibt keinen Wikipedia-Eintrag, keinen Eintrag im Brockhaus oder Kindlers und ihre Werke sind auch in Antiquariaten oder selbst den Nationalbibliotheken im Grunde nicht vorhanden. Selbst ihr Todesdatum ist unbekannt und die letzte Erwähnung findet sich im Prager Tagblatt im Juli 1925 mit einer kleinen Gratulation zum sechzigsten Geburtstag. Recherchiert man nach ihren Kindern, so endet die Recherche immer zwischen 1941 und 1944 in Theresienstadt oder Auschwitz – ein Schicksal, das einem in der Recherche im Kafka-Umfeld immer wieder begegnet.

Regine Tauber, Tochter des Rabbiner S.D. Tauber, verheiratet mit dem Kontor Leo Mirsky lebte ab 1898 in Prag und war dort seit 1903 leitende Redakteurin in der Fabrikzeitung „Der Kaffeetisch“. Sie veröffentlichte im Verlagshaus Koch in Prag verschiedene Bücher: „Hausfrauenlieder und andere harmlose Gedichte“ (1898), das Drama „Ein Komödiant“ (1902), „Schüttelreime. Ein kurzweilig Büchlein“ (1904) und „Hexensabbat. Grotesken und Skizzen“. Mit ein wenig Glück findet man sie heute in einer Anthologie mit Schüttelreimen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war sie nicht ganz unbekannt und gewiss in Prag eher wohlbekannt, denn, wie das Prager Tagblatt gelegentlich berichtete, hielt sie in ihrem dortigen „Klub deutscher Schriftstellerinnen“ hin und wieder Reden oder trug ihre Text und Gedichte vor. Auch findet sie Erwähnung als Lyrikerin und Feuilletonistin in Kürschners Literaturkalender (siehe Beitragsbild) für das Jahr 1917, in dem übrigens auch Franz Kafka erstmalig lexikalisch erwähnt wird.

Um den 19. November 1915 ist mir kein öffentlicher Vortrag von Regine Mirsky-Tauber bekannt, so dass wir davon ausgehen können, dass Max Brod und Franz Kafka die „Frau Mirsky-Tauber“ privat in Prag V 133 (die Adresse können wir aus Kürschners Literaturkalender vermuten) besucht haben. Das wird aus der Prager Altstadt über die Kleinseite hinaus ein etwas längerer Fussweg gewesen sein. Mehr ist leider zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht herauszubekommen und wir müssen auf die Verfügbarkeit der gerade entstehenden digitalen Ausgabe der Tagebücher von Max Brod warten. Vielleicht geben diese darüber Aufschluss, was bei diesem Besuch passiert ist.


Ein gelungener Kafka-Abend

Am 13. November wurde die knapp neunzigminütige „(Wieder-)Begegnung mit Franz K.“ von über einhundert Gästen im Eichendorff-Saal des Haus Schlesien rundweg positiv aufgenommen. Im Publikum waren Germanistik-Studenten aus Katowitz, Schüler, Literaturbegeisterte und auch Interessierte, die bisher noch nichts von Franz Kafka gelesen hatten. Es gab viel erfreutes und überraschtes Feedback, dass der düstere Franz Kafka auch durchaus heiter und humorvoll sein konnte und auch während der Lesung und der Kommentare konnten Thomas Außem und Jonas Baeck immer wieder für ein Lachen und überraschte Gesichter und Reaktionen im Publikum sorgen.

Gerne teile ich hier mit Ihnen die vorgetragenen Texte und meine Kommentare und stehe auch für Rückfragen und Anregungen über die Kontaktseite gerne zur Verfügung:


Kafka besichtigt einen Schützengraben

Am Samstag, den 6. November 1915 notiert Kafka in seinem Tagebuch:

„Anblick der Ameisenbewegung des Publikums vor dem Schützengraben und in ihm.“

(Franz Kafka, Tagebücher, Frankfurt/Main 2002, S. 772)

Der Schützengraben, von dem Kafka hier spricht, ist ein sogenannter „Schauschützengraben“, der zur Veranschaulichung eines Schützengraben an der Front des Weltkrieges in vielen Städten Europas errichtet wurde, unter anderem in Budapest, Wien, Berlin und auch in Prag. Dieser wurde im September 1915 eröffnet, im Oktober bei einem Moldau-Hochwasser überflutet und Ende Oktober wieder neu eröffnet. Regelmäßig berichtet das Prager Tagblatt über die Beliebtheit dieser – aus heutiger Sicht skurillen – „Touristenattraktion“, die im Ersten Weltkrieg auf allen Kriegsseiten Teil der Kriegspropaganda war.

Das Prager Tagblatt berichtet am 24. November 1915 auf Seite 5 über den anhaltenden Erfolg dieses Schauschützengraben:

„(Der Prager Schützengraben.) Der Schützengraben auf der Kaiserinsel ist zum beliebtesten Ausflugsort des Prager Publikums geworden. Besonders an Sonntagen wandern Tausende und Tausende von Pragern auf die Trojainsel, um das interessante und belehrende militärische Schauobjekt zu besichtigen. Die überfüllten Wagen der 3er Elektrischen, ganze Reihen von Autos und Equipagen aus den Zufahrtstraßen und der schwarze Menschenstrom, der sich allsonntäglich durch den Baumgarten zum Bahnviadukt bewegt, deren aller Ziel der Schützengraben ist, zeigen am besten, welches Interesse diesen feldmäßigen Befestigungen mit all ihren kriegerischen Einrichtungen von der Bevölkerung entgegengebracht wird.
Der Prager Schützengraben bietet dem Besucher, an der Hand eines Führers besichtigt, ein klares Bild von den praktischen Vorkehrungen zum Schutze der Verteidiger im Feldkriege und von den raffinierten Gegenaktionen des Angreifers und den teuflischen Erfindungen unserer Feinde. Zur Bequemlichkeit des Publikums wird die im Prager Schützengraben errichtete Restauration bei kalter Witterung geheizt. In der Restauration werden kleine Erfrischungen, wie Tee, Kaffee, warme Würstel zu angemessenen Preisen verabreicht: es besteht für die Besucher der Restauration jedoch kein Kaufzwang. Mit Rücksicht auf die jetzt schon in den frühen Nachmittagsstunden eintretende Dunkelheit wird der Schützengraben nach Eintritt der Dämmerung durch große Azetylenreflektoren beleuchtet und so ein längeres Verweilen der Besucher auf dem Besichtigungsplatze ermöglicht.“

Am selben Tag besuchte Kafka auch die Mutter und Schwester seines gefallenen Jugendfreundes Oskar Pollak.

„Bei der Mutter von Oskar Pollak. Guter Eindruck seiner Schwester.“

(Franz Kafka, Tagebücher, Frankfurt/Main 2002, S. 772)


Premiere des neuen Kafka-Films

Heute am 23.10.2025 ist die bundesweite Premiere des neuen Films von Agnieszka Holland „Franz K.“, über den wir hier schon berichtet haben.

Natürlich gibt es auch schon Pressestimmen hierzu. So urteilt die taz bzw. die Autorin Arabella Wintermayr, über den Film enttäuscht als „verstaubtes Kostümstück“ und „schale Polemik„. Ein durch und durch subjektive Sicht, die ich so nicht nachvollziehen kann. Die Süddeutsche Zeitung kommt zu einem ganz anderen Ergebnis: „der erste richtig gute Film über Kafka“ und „Er leidet, er schreibt, er lacht: Agnieszka Holland zeigt in „Franz K.“, dass sie den Schriftsteller offenbar wirklich verstanden hat.“ SWR Kultur hingegen sieht keinen Grund für diesen Film: „Nein – man versteht wirklich nicht, was die polnische Regisseurin Agnieszka Holland geritten hat, um diesen Film zu machen, der offenbar auch zu spät fertig wurde fürs Kafka-Jubiläumsjahr 2024, und darum das Pech hat, der vierte Film zu sein, nach zwei besseren und der herausragenden sechsteiligen Serie des Österreichers David Schalko.“

Ein Film, der polarisiert und über den kontrovers diskutiert wird – dann hat er ja schon ein Ziel erreicht. Jeder möge sich ein eigenes Bild machen, denn in der Tat ist es nicht einfach ein Urteil über den Film zu fällen und dies hier mitzuteilen. Eines ist in jedem Fall klar: der Film ist nur für Kafkakenner etwas, denn ohne biographisches Hintergrundwissen erschließt sich dem Zuschauer dieser Film überhaupt nicht.


Kafka ist ein wenig eitel

Der Mythos, dass Kafka an seinen eigenen Texten und der Wirkung seiner Veröffentlichung überhaupt nicht interessiert sei, ist hartnäckig. Dabei ist das Gegenteil der Fall, denn es gibt zahlreiche Belege, dass Kafka seinen Texte zum einen gerne vorlas und zum anderen erkundigt er sich auch immer wieder bei Freunden oder seinem Verleger, so wie am 15. Oktober 1913:

An den Verlag Kurt Wolff!

Wie ich höre, soll vor etwa 14 Tagen (abgesehen von der Besprechung des „Heizers“ in der Neuen Freien Presse; die ich kenne) noch in einem anderen Wiener Blatte, ich glaube in der „Wiener Allgemeinen Zeitung“ eine Besprechung erschienen sein. Falls Sie sie kennen, bitte ich Sie, so freundlich zu sein und mir Namen, Nummer und Datum des Blattes anzugeben.

Hochachtungsvoll
Dr. Franz Kafka

(Franz Kafka, Briefe 1913-1914, Frankfurt/Main 1999, S. 289)

Die Besprechung, die Kafka hier meint, erschien am 22. September 1913 in der „Wiener Allgemeiner Zeitung“ im Artikel „Der jüngste Tag“ von keinem geringeren als dem Chefredakteur Ludwig Ullmann. Heute ist der Name den meisten unbekannt, doch sein Artikel hatte durchaus Gewicht. Ludwig Ullmann arbeitete 1910 bis 1911 für Karl Kraus und „Die Fackel“ und war seit 1912 Chefredakteur in der „Wiener Allgemeiner Zeitung“ und arbeitet auch als Kolumnist für die „Wiener Mittags-Zeitung“. Der studierte Germanist und Philosoph lobt Kafkas Text „Der Heizer“ als meisterlich und hebt ihn in seiner Qualität über die anderen Beiträge aus dem „Jüngsten Tag“. Ein Lob, das Franz Kafka sicherlich gefallen hat.


Die Rückverwandlung des Gregor Samsa

Am 15. Oktober 1895 – heute vor 130 Jahren – wurde Karl Müller geboren, der später unter seinem Schriftstellerpseudonym Karl Brand, eine kurze Fortsetzung unter dem Titel „Die Rückverwandlung des Gregor Samsa“ zu Franz Kafkas „Die Verwandlung“ verfasste und am 11. Juni 1916 im Prager Tagblatt veröffentlichte.

Karl Brand ist heute einer der vergessenen Prager Autoren aus der Zeit um 1900. Er stammte aus sehr armen Verhältnissen, zog mit seiner Familie 1896 nach Prag, wo er 1917 an den Folgen einer schweren Lungentuberkulose verstarb. Er hat nur sehr wenig an expressionistischer Lyrik und kurzen Texten veröffentlicht, das meiste im Prager Abendblatt und einiges im Nachlass 1920 von Johannes Urzidil posthum herausgegeben in einem kleinen Bändchen „Karl Brand, Das Vermächtnis eines Jünglings“. Kafka und er sind sich sehr wahrscheinlich des öfteren begegnet und die Rückverwandlung wird Kafka auch sehr wahrscheinlich im Prager Tagblatt gelesen haben. Karl Brand war mit Franz Werfel und Johannes Urzidil des öfteren Gast im Cafe Arco, wo er laut der Erinnerungen von Johannes Urzidil auch auf Kafka traf.

„Als Brand noch beweglich war […] war ich oft mit ihm spazierengegangen und hatte ihn auch meistens aus dem Café Arco durch die Altstadt und über die figurenbeschmückte Karlsbrücke heimbegleitet […] Physisch war Kafka an jenem Kaffeehaustisch, an dem er mit Brand gesessen war, zwar so ziemlich der älteste, aber er zählte damals (1913 – 1918) selbst erst dreißig bis fünfunddreißig Jahre.“

(Johannes Urzidil, Da geht Kafka, Berlin 2023, S. 79ff)

Harald Neumeyer hat in seinem Portrait „Karl Brand (1895 – 1917)“ im Sammelband „Franz Kafkas literarisches Umfeld in Prag“ ein angemessenes Denkmal gesetzt, das sehr lesenswert ist und sowohl Brands Leben, sein knappes Werk und seine Stellung zu Kafka würdigt.


Geburtstag von Jaromír 99

Wir können heute am 14. Oktober Jaromír Švejdík zum 62. Geburtstag gratulieren… aber was zum Teufel hat das mit Kafka zu tun? Jaromír Švejdík ist unter seinem Künstlernamen Jaromír 99 Mitglied der Kafka-Band und unter diesem Künstlername auch als Zeichner tätig. Als Zeichner hat er 2013 mit David Zane Mairowitz „Das Schloss nach Franz Kafka“ als Graphic Novel gestaltet, wobei es Jaromír 99 mit seinen, an Holzschnitte erinnernde, Illustrationen sehr gut gelingt, Kafkas Roman zu adaptieren. Gerade sein rudimentärer Stil ist Kafkas Schreibstil sehr angemessen und daher durchaus eine Lektüre wert.

Übrigens ist die Kafka-Band Anfang 2025 in Tschechien auf Tour – Coole Musik auch für nicht-Kafka-Kenner.